Aus der Praxis - für die
Praxis
Ein Arbeitsbericht
Angela Kuberski (Berlin)
Theatersammlungen und Öffentlichkeit / Les Collections
Théâtrales et le Public / Theatre Collections and the
Public
17. Internationaler SIBMAS-Kongreß / 17ème
Congrès International de la SIBMAS / 17th International SIBMAS
Congress, 1.-9. September 1988, Mannheim
Bericht / Actes / Documentation. Red.: Liselotte Homering.
Mannheim : Städtisches Reiß-Museum, 1990. pp. 122-126
Abstract:
From Practice for
Practitioners
In its documentation activities, the GDR Association of
Theatre Workers has positively responded to a demand of its membership,
resulting from general dissatisfaction with the fact that documents on
theatre practice have been available only within accidental limits in
theatre collections and theatre museums. Practice-related production
assistance is expected by theatre practitioners, in other words,
documentation providing possibilities for critical use of experience
obtained by other theatres.
Hence, we had and still have to implement, in the first place,
descriptive, auditive, and visual documentation primarily of up-to-date
working processes and productions. Performances of which the production
processes and/or results are likely to add to experience of other
theatres in the widest context and thus are helpful to them, are
subject of the documentation exercise. Selection is done in
consultation with literary advisors of theatres. Documentarists usually
are people personally involved in a production and may also include
literary advisors, assistants to the director and, occasionally, the
directors themselves. Priorities of documentation are agreed with them,
depending in all cases on the given play or on specific working methods
used by directors, teams, etc.
There are models for the approach: Bertolt Brecht, above all
the practice of Berliner Ensemble, as described in a publication
entitled Theaterarbeit - 6 Aufführungen des Berliner Ensembles
(Berlin 1961).
Most of the documentation techniques used in the sixties have
assumed historic nature, in the meantime. Changes in theatre practice,
necessarily, have to be accompanied by changes in documentation
methodology. All documents are available for lending to theatre
practitioners and research workers across the GDR and are highly
appreciated primarily by smaller theatres.
1. Die Dokumentation von aktuell an DDR-Theatern entstehenden
Schauspiel- und Musiktheaterinszenierungen steht im Mittelpunkt
unserer Tätigkeit, der Abteilung Dokumentation und Information
im Verband der Theaterschaffenden der DDR. Unzufrieden mit den
Informationen aus Programmheften, Kritiken, einzelnen, zufällig
vorhandenen Arbeitsmaterialien und Regiebüchern, die in den
Archiven der Theater oder der Akademie der Künste gesammelt
werden, forderten Theaterleute von ihrem Verband die Herstellung von
Dokumentationen als praktische Inszenierungshilfe durch
Möglichkeit des kritischen Umgangs mit Erfahrungen anderer
Theater.
Erwartet werden:
- Auskünfte über die Vorbereitung einer
Inszenierung mit
Materialien zu Stück und Autor, Szenen- und Figurenanalysen;
- Auskünfte über das Herausarbeiten einer
Inszenierungsabsicht, die Entstehung des Bühnenbildes, die
Zusammenarbeit von Regisseur und Schauspielern.
Und schließlich als Belege der Aufführung:
- das eingestrichene Textbuch bzw. der eingestrichene
Klavierauszug, dem eine Fotodokumentation zugeordnet ist, wenn
möglich eine Beschreibung der Aufführung, ein Tonmitschnitt
der Aufführung und natürlich Plakat und Programmheft;
- Auskünfte über die Wirksamkeit der
Aufführung in
Form von Kritiken, Auswertungen des Theaters, Protokolle von
Gesprächen zur Aufführung.
2. Durchzusetzen war und ist als Voraussetzung zur Herstellung
von
Dokumentationen das schriftliche, auditive und visuelle Fixieren von
Arbeitsvorgängen. Der Theaterverband als Künstlerverband
ist eine gesellschaftliche Organisation, keine staatliche
Institution. Es ist also nicht möglich, per Administration die
Theater zur Herstellung von Dokumentationen zu verpflichten.
Andererseits können nur die an einer Inszenierung Beteiligten
authentisches Material sammeln bzw. herstellen. Sie anzusprechen, von
der Nützlichkeit der Dokumentationsherstellung zu
überzeugen, war in den ersten Jahren ein mühevoller
Prozeß, und es gelingt auch heute noch keineswegs immer, zu
wesentlichen Inszenierungen Dokumentationen zu erhalten.
Jede Dokumentation wird mit einem Inszenierungsmitarbeiter
(meistens mit dem Dramaturgen, dem Regie-Assistenten, gelegentlich
auch mit dem Regisseur) inhaltlich verabredet. Wir halten nichts von
allgemein verbindlichen Dokumentationsrichtlinien, sie haben sich in
der Praxis eher als hinderlich erwiesen: Je nach Werk, abhängig
von Regisseur und Ensemble, ihrer spezifischen Arbeitsweise ergeben
sich die jeweiligen Dokumentationsschwerpunkte. Die Inszenierung
bestimmt das Profil, die Methode ihrer Dokumentation.
3. Dokumentiert werden die Inszenierungen, deren
Arbeitsprozesse
und/oder Aufführungsergebnisse für andere Theater
Erfahrungsgewinn bedeutet, einschließlich neuer, ungewohnter
Arbeitsweisen und Sichten, die von der Öffentlichkeit nicht
angenommen werden. Ausgangspunkt für die Auswahl sind die
Vorschläge der Chefdramaturgen an den Theatern, die Hinweise aus
den Sektionen Schauspiel und Musiktheater unseres Verbandes. Die
Entscheidung setzt aber letztlich unsere eigene Kenntnis der
Ensembles und Regisseure, ihrer Inszenierungen voraus.
Mittlerweile haben sich folgende Auswahlkriterien
herausgebildet:
- Bei Repertoirewerken:
besondere Regieleistungen, neue konzeptionelle Ansätze; die
Wiederentdeckung selten gespielter Werke des Erbes.
- Bei zeitgenössischen Werken:
Ur- und Erstaufführungen als Erprobung, als erste Erfahrung im
Umgang mit neuen Werken bekannter Autoren/Komponisten und von
Debütanten.
Hier steht das nationale Schaffen im Vordergrund unseres
Interesses:
Ein Arbeitsschwerpunkt des Theaterverbandes besteht in der
Förderung neuer Werke durch Propagierung, Diskussion ihrer
Aufführungen; einen Beitrag dazu leisten die in Dokumentationen
festgehaltenen Erfahrungen.
Jährlich werden etwa 25 Inszenierungen dokumentiert, der
Arbeitsaufwand ihrer Herstellung wird honoriert. Seit Beginn unserer
Tätigkeit 1967 entstanden ca. 600 Dokumentationen.
4. Alle Dokumentationen werden, obwohl nur in einem Exemplar
vorhanden, an Theaterschaffende und zu wissenschaftlichen
Arbeitszwecken innerhalb der DDR ausgeliehen, Interessenten aus dem
Ausland können die Materialien nach Vorabsprache bei uns
einsehen.
Interessant ist ein Ausleih-Trend, der sich in den letzten
Jahren
deutlich abzeichnet: gefragt wird immer öfter nach
"Material" zu einem Werk, d.h. das Interesse ist nicht nur
auf Kenntnisnahme einer Inszenierung gerichtet, sondern
möglichst auf verschiedene Inszenierungen eines Werkes. Ein
Beispiel: Zu Der Auftrag von Heiner Müller gibt es
Dokumentationen zu vier Inszenierungen, auch zu seiner eigenen an der
Berliner Volksbühne, die sich auf ganz verschiedene Weise dem
Stück nähern und zu wiederum unterschiedlichen,
profilierten Interpretationen kommen. Zwei der Inszenierungen
entstanden nach Beschäftigung mit den bis dahin vorliegenden
Materialien.
Wie arbeiten Theater mit Dokumentationen? Eine
Überprüfung der Ausleihe über einen Zeitraum von vier
Jahren ergab, daß von 54 Theatern nur sechs keine Materialien
ausgeliehen hatten. Einige kleinere Theater hatten bis zu 13mal das
Dokumentationsangebot in Anspruch genommen. Beispielsweise die
Freischütz-Dokumentation der Inszenierung von Ruth
Berghaus an der Staatsoper Berlin 1970 wurde in diesem Zeitraum 15mal
ausgeliehen. Aber ohne zu wissen, was den Theaterleuten in
Dokumentationen nützlich oder entbehrlich erscheint, bleiben
sowohl die Auswahl der zu dokumentierenden Inszenierungen als auch
ihr Inhalt ein Verdachtsmoment. Wir haben deshalb 1980 eine Umfrage
durchgeführt, in der gezielt und detailliert nach dem Nutzen von
Dokumentationen für die Arbeit gefragt wurde.
Als absolut dominierender Anlaß zur Nutzung von
Dokumentationen wurde die Vorbereitung einer Inszenierung durch
Kenntnisnahme der Inszenierungspraxis eines anderen Theaters, eines
anderen Regisseurs genannt. Dabei werden Dokumentationen meistens von
Dramaturgen, Regisseuren und Bühnenbildnern, ganz selten von
Schauspielern genutzt, und zwar in der Reihenfolge der Wertung
- zur Konzeptionserarbeitung
- zur dramaturgischen Analyse
- zum Finden einer Regie-Idee
- zur Kenntnisnahme historisch-wissenschaftlichen
Background-Materials (wichtig vor allem für kleinere Theater
ohne wissenschaftliche Bibliothek am Ort)
- zur Herstellung der Textfassung
- zur Herstellung des Bühnenbildkonzeptes.
Aber auch die Prüfung, ob ein Werk in den Spielplan
aufgenommen wird, ist Ausleih-Anlaß oder die Kenntnisnahme der
Arbeitsweise eines Regisseurs, unabhängig vom Werk.
In der Einschätzung des Nutzens wurden an erster Stelle
die
Textbücher mit Fotodokumentation und der Tonmitschnitt genannt,
danach Informationen zu Autor, Werk, seiner
Aufführungsgeschichte. Letzteres bedeutet eine
Überforderung der einzelnen Dokumentation, denn nur in
Ausnahmefällen geht ein umfassendes wissenschaftliches
Kompendium in die Dokumentation ein: Die Dokumentation sollte ein
Arbeitsmaterial unter anderen bei der Vorbereitung einer Inszenierung
sein, freilich mit dem Anspruch, die Theaterpraxis zu stimulieren.
Dazu reichen auf Dauer die im Arbeitsprozeß entstehenden
Materialien nicht aus.
Die objektive Einschätzung einer Inszenierungsleistung
steht
als Aufgabe, die aber nur in Ausnahmefällen von den
&auot;Dokumentaristen" an den Theatern abzufordern ist. Hier ist
die Unterstützung durch die Theaterwissenschaft, der Einsatz von
Studenten, die Vergabe von Themen zu Hochschularbeiten u.ä.
nötig, obwohl wir im Bewußtsein dieses Problems auch
ergänzende Materialien anbieten: Protokolle von Kolloquien des
Verbandes, deutschsprachige Rezensionen aus dem In- und Ausland,
relevante Zeitschriften, wichtige Hochschularbeiten.
Unabhängig davon ist inzwischen Material entstanden, das
in
seiner Summe Information ermöglicht über die wichtigsten
Methoden der Aneignung des traditionellen und zeitgenössischen
dramatischen und musikdramatischen Schaffens, das Stationen der
Entwicklung von Regisseuren festhält, Einblick in
Entwicklungsphasen des DDR-Theaters vermittelt - ein für
Theaterhistoriker aussagekräftiger Fundus.
5. Dokumentationen, die zwanzigmal und öfter benutzt
wurden,
sind in Gefahr zu verschleißen. Wir haben vor einigen Jahren
versucht, statt der Original-Dokumentationen Microfiches auszuleihen,
die Theaterleute haben aber diese Nutzungsmöglichkeit nicht
angenommen. Deshalb entschlossen wir uns 1979 in Zusammenarbeit mit
dem Brecht-Zentrum der DDR zur Publikation wichtiger Dokumentationen.
Auch Interessenten außerhalb der Theater, außerhalb von
Wissenschaftsbereichen, Interessenten aus dem Ausland wird das
Material damit zugängig. Es entstanden aber neue Fragen: Die
Publikation einer Dokumentation hat anderen Maßstäben,
anderen Ansprüchen standzuhalten als die Originaldokumentation,
die chronologisch geordnetes Arbeitsmaterial enthält, mitunter
aus der unterschiedlichen Sicht verschiedener Mitarbeiter, die immer
als Beleg einer von vielen anderen Inszenierungsmöglichkeiten
verstanden wird, die ergänzt werden kann. Mit der
Überführung des Materials in Publikationen entsteht ein
Endprodukt, das verallgemeinernd wirkt. Theaterwissenschaftler werden
mit der Herausgabe beauftragt. Es gelingt nun zwar der Vorstoß
zur Einschätzung der objektiven Leistung, aber das Material
verliert oft an Lebendigkeit, an Offenheit, die Dokumentationen
auszeichnen. - Bis jetzt erschienen 15 Hefte unter dem Titel
Theaterarbeit in der DDR.
6. Im Mittelpunkt steht die Aufgabe: Aufführungen und
ihre
Entstehung müssen wirkungsästhetisch adäquat fixiert
werden. Als wir unsere Tätigkeit 1967 begannen, gab es
methodische Vorbilder: Bertolt Brecht, die Arbeit des Berliner
Ensembles und das Musiktheater Walter Felsensteins an der Komischen
Oper, die Inszenierungen von Wolfgang Langhoff und Wolfgang Heinz am
Deutschen Theater Berlin. Ihre Arbeitsmethoden haben die
Theaterarbeit in der DDR bis in die siebziger Jahre
mehr oder weniger nachhaltig geprägt. Sie schlugen sich nieder
in Arbeitsmaterialien, deren deskriptive und visuelle Methodik
Maßstäbe setzte, die für uns Grundlage und
Ausgangspunkt sein konnte. Der immer noch aufregende Wert des Bandes
Theaterarbeit - 6 Aufführungen des Berliner Ensembles1 ist historisch geworden. Die
Theaterlandschaft in der DDR hat sich differenziert, hat an Vielfalt
gewonnen, die Funktion von Theater wird in einzelnen Theaterkonzepten
neu gesehen, jüngere profilierte Regisseure gehen von einem
stärker individuell bestimmten Ansatz aus, haben ein anderes
Realismus-Verständnis, wirken bis jetzt durch ihre Eigen-Art.
Die Vorbilder der fünfziger und sechziger Jahre verblassen, es
gibt keine "Vaterfiguren" mehr, Theaterarbeit heute steht
nicht mehr in ihrer (unmittelbaren) Tradition. Das hat Konsequenzen
für die Dokumentationsmethodik. Den Inszenierungen von
Regisseuren wie Alexander Lang und Heiner Müller ist auf den
bewährten herkömmlichen Wegen nicht mehr beizukommen.
Marianne Streisand beschrieb das Problem: "Die Vielschichtigkeit
der Inhalte läßt sich nicht mehr auf eine Bedeutung
festlegen. Stück und Inszenierung [=Macbeth an der
Volksbühne, A.K.] kann weder von einem
übergreifenden Blickwinkel aus in allen ihren einzelnen
Gesichtspunkten linear erschlossen werden, noch gelingt eine
Interpretation nach hermeneutischem Muster, die die Einzelaspekte aus
dem Zusammenschluß zu einem Sinnganzen erklärt. Für
die wissenschaftliche Analyse dieser assoziativen Ästhetik fehlt
uns noch das theoretische Instrumentarium."2 Bleiben wir bei
diesem Beispiel: 1982 inszenierte Heiner Müller gemeinsam mit
Ginka Tscholakowa seinen Macbeth-Text nach Shakespeare an der
Berliner Volksbühne. Schon vor Beginn der Arbeit war mit der
Dramaturgin die Herstellung einer Dokumentation verabredet worden.
Die Diskussion um die Aufführung war heftig, die Theaterkritiker
beschrieben die Aufführung extrem unterschiedlich und kamen von
da zu sehr divergierenden Meinungen. Es war ein aufregendes
Theaterereignis, und schon deshalb war die Dokumentation wichtig. Uns
interessierte vor allem der Arbeitsprozeß, wir versprachen uns
Aufschlüsse über Absichten, einzelne inszenatorische
Einfälle mittels Dokumentation. Obwohl die Dramaturgin am
Probenprozeß teilgenommen hatte, war es ihr nicht möglich,
in Form von Notaten das Zustandekommen der Aufführung oder
einzelner Szenen zu beschreiben. Wir baten also Heiner Müller
und sein Team um ein Gespräch, das eigentlich nur die Frage nach
eigenem vorhandenem Arbeitsmaterial klären sollte. Diesem
Gespräch schlossen sich bis 1985 zwei weitere an, in denen
Regisseur und Bühnenbildner aus der Erinnerung heraus Auskunft
gaben: über die Art und Weise des Herangehens an den Text,
über das Bühnenbild, die Besetzung, die Arbeit im Team und
mit den Schauspielern, über Absichten, zufällig
Entstandenes (was auch "beabsichtigt" war),
Nichtgelungenes. Damit beantworten sich im Nachhinein viele
Detailfragen, die auf Unverständnis beruhten. Heiner Müller
macht Theater auf eine uns ungewohnte Weise.
Auch bei der Herstellung von Textfassung und Fotodokumentation
gab
es Probleme; Soufflierbuch, Inspizientenbuch reichten nicht aus, eine
Video-Aufzeichnung half, Texteingriffe, Rollenaufteilung der Texte zu
notieren, Fotos dem Textverlauf zuzuordnen. Es war aber erschreckend,
wie die Übertragung in das andere Medium die Wirkung der
Aufführung veränderte, verflachte. Die Anwendung von
Videotechnik kann nach unserer (und nicht nur dieser) Erfahrung die
Inszenierungsdokumentation nicht ablösen, sondern lediglich
ergänzen.
Hier steht also die Aufgabe, neue Dokumentationsmethoden zu
suchen, zu entwickeln, die geeignet sind, gegenwärtige
künstlerische Arbeitsprozesse so zu reflektieren, daß sie
für Theaterleute = Kunstschaffende wichtig werden als
Kommunikationsangebot, das die eigene Kreativität freisetzt.
Anmerkungen
1
Theaterarbeit. 6 Aufführungen des
Berliner Ensembles.
Hg.: Berliner Ensemble, H. Weigel. Dresden, 1952, 2 Aufl. Berlin,
1961. (back)
2
Streisand, M.: "Theater der sozialen Phantasie und
der
geschichtlichen Erfahrung". In.: Sinn und Form, Jg. 35,
1983. S. 1058-1067. S. 1067. (back)
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updated: August 31, 2004
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